MEDITATION

Osho. Vipassana. Metta.

„Jetzt bin ich leicht, jetzt fliege ich, jetzt sehe ich mich unter mir, jetzt tanzt ein Gott durch mich.“

(Nietzsche)

Ich verbinde Meditation mit Leichtigkeit. An ihr ist nichts Schweres oder Gewolltes. Wenn du etwas willst, dann
meditierst du nicht. Entweder betrittst du den Raum hinter den Gedanken oder eben nicht. Das hast du nicht in der Hand.
Wenn es geschieht, ist es eine Gnade, die dir zuteil wird. Du kannst nur in der Präsenz sein, damit du den Moment, wenn sich die Türe öffnet, nicht verpasst.

Dabei finde ich die Beobachtung von C. Friedrich v. Weizäcker zum Meditieren äußerst trefflich:
„Unser äußeres Verhalten korrespondiert oft nicht mit der inneren Natur. Wir verspannen, fühlen uns unwohl, im schlimmsten Falle werden wir krank, weil wir immer wieder Dinge tun, die wir meinen tun zu müssen, obwohl sie gegen unsere Natur sind. Und es ist anstrengend ständig etwas werden zu wollen, anstatt zu sein, wie man ist.
Man wird durch die Meditation kein anderer sondern der, der man schon immer gewesen ist.“
Ja, Meditation bedeutet Frieden schließen mit sich. Da bleiben, wenn es in einem Selbst eng wird. Dahin mag ich dich begleiten.
Und mit dir sein. Denn aus dieser Tiefe erwächst der wahre Mensch.

Für diesen Prozeß biete ich verschiedene aktive und passive Meditationstechniken an, die ich selbst seit vielen Jahre praktiziere.

METTA

Metta steht für die allumfassende Liebe zu allem auf der Welt, egal ob Mensch, Tier oder Pflanze.
Der Metta Gedanke entstammt dem Buddhismus, der davon ausgeht, dass jeder Mensch Leid erfährt. Die Metta Sätze zeigen uns einen Weg hinaus aus dem Leiden.
Metta ist eine einfache Methode, für jeden anwendbar, unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen.
Sie übt uns im Wohlgesinntsein und hat die transformierende Kraft der Liebe.

Sutra 1.33 aus Patanjalis Yogasutren beschreibt wunderbar die innere Haltung, die wir in der Metta Meditation kultivieren und ihre Wirkung:

maitrikarunamuditopeksanam sukhaduhkha punyapunyavisayanam bhavanata cittaprasadanam

Sich freuen, wenn andere Glück haben, ihnen zur Seite stehen, wenn sie leiden, sich für ihre guten Seiten begeistern und ihre schlechten betrachten,
ohne sie zu verurteilen und sich aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen. Dadurch werden Fühlen und Denken klar.
(Übersetzung R.Sriram)

OSHO

Osho oder Bhagwan erkannte früh, dass sich der Westen nicht mit dem Bewußtsein befaßt, und dass es für uns schwierig ist zu entspannen. Um uns das zu erleichtern, entwickelte er bewegte Meditationen wie zum Beispiel die Dynamische oder Kundalini Meditation. Diese Techniken haben immer einen aktiven Teil, um Körper und Kopf von Spannungen zu befreien, bevor das Sitzen und Liegen kommt. Ergänzend dazu habe ich die 4-Rhythmen-Meditation entwickelt.

VIPASSANA

Vipassana ist eine der ältesten Meditationsformen Indiens und bedeutet, die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Durch Selbstbeobachtung und gerichtete Achtsamkeit lösen sich Unreinheiten aus Körper und Geist. Dabei lernt man, seine Achtsamkeit kontinuierlich auf das Hereinströmen und Herausfließen des Atems am Naseneingang zu richten und sich so der Realität des natürlichen, sich fortwährend verändernden Atemflusses bewusst zu werden. Darauf folgt die Beobachtung der Empfindungen auf der Ebene des Körpers, das Verstehen ihrer wahren Natur und die Entwicklung von Gleichmut, indem man lernt, nicht auf sie zu reagieren. Den Abschluß macht die Metta Meditation – das entwickeln liebevoller Güte und Wohlwollen sich selbst und allen anderen gegenüber.

Du kannst bei mir in offenen Gruppen oder auch in privaten Kleingruppen oder Einzelsessions meditieren.

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